Donnerstag, 27. Dezember 2007
Am Ende: Zwei Tote, ein Verzweifelter
Karl überlegt, ob er sich zu erkennen geben soll, unterlässt es aber, da er seinen Vater nicht dadurch enttäuschen will, dass er nicht mehr der Sohn ist, für den er ihn hält.
In diesem Moment kehren die Räuber zurück und teilen die Nachricht von Schweizers Tod mit. Karl interpretiert daraus, dass Franz nicht gefunden wurde.
Amalia erscheint zusammen mit den restlichen Räubern, erkennt den alten Moor, umarmt ihn und schließlich auch Karl.
Karl geht wütend auf die Räuber los, gibt sich seinem Vater und Amalia als Hauptmann der Räuberbande zu erkennen. Der alte Moor verkraftet dies nicht und stirbt im selben Augenblick.
Amalia vergibt Karl, der immer mehr verzweifelt. Er befindet sich in einem Dilemma: einerseits will er in ein rechtschaffenes Leben zurückkehren, andererseit fühlt er sich dieser Rückkehr nicht mehr würdig.
Als Amalia nach ihrem Tod verlangt, wird sie von Karl getötet.
Karl legt sein Amt als Hauptmann nieder, denn es wird ihm bewusst, dass nur Gott die Rache vorbehalten ist. Dass er sich angemaßt hat, dieses Recht ebenfalls zu besitzen, quält ihn.
"Das Jüngste Gericht"
Daniel deutet den Traum als eine göttliche Botschaft. Daraufhin verlangt Franz den Pastor zu sprechen. Es folgt ein langes Gespräch über die Existenz Gottes, an die franz nicht glaubt. Er fürchtet sich aber auf einmal, dass es einen Rächer im Himmel geben könnte, dessen Gerechtigkeit ihn nun straft.
Während des Gesprächs erfährt Franz, dass Vater- und Brudermord die schlimmsten Sünden sind. Späte Reue kommt nun in Franz auf, er möchte beten, der Versuch, dies zu tun, scheitert jedoch.
Die Räuber dringen in das Schloss ein, Franz muss erkennen, dass er nicht fliehen kann und bringt sich um.
Schweizer begeht Selbstmord, weil er seinen Auftrag, Franz lebend zu Karl zu bringen, nicht mehr erfüllen kann.
Sonntag, 23. Dezember 2007
Franz
Der alte Moor

Rollenbesetzung für Amalia
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Das Verließ
Es hat mich sehr erstaunt und zugleich verwirrt, dass der alte Moor doch noch lebt. Mit dieser Wende hätte ich nicht gerechnet.
Die Vermutung, dass Karl doch noch etwas gegen seinen Bruder unternehmen wird, wird in dieser Szene bestätigt.
Im Garten
Nach Amalias Aussage "Seine Seele ist so fern von einem blutigen Gedanken, als fern der Mittag von der Mitternacht ist" flieht Karl.
Ich finde es nicht nachvollziehbar, dass Karl vor Amalia seine Tarnung nicht aufgibt. In dieser Szene sind sie unter sich und er merkt ja, dass Amalia ihn immer noch liebt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Karl sich für immer von ihr verabschieden kann.
Mittwoch, 19. Dezember 2007
Karls Entscheidung
Karl hat diese Entscheidung "aus einer Laune heraus" getroffen. Sie ist daher nich wohl überlegt.
Wird er seine Meinung doch noch ändern, wenn er noch mal darüber nachgedacht hat?
Wird er sich Amalia noch zu erkennen geben?
In der Galerie
Freitag, 14. Dezember 2007
Der "Graf von Brand"
Es kommt die Frage auf, ob es ihm gelingen wird, vor Amalia und seinem Vater unerkannt zu bleiben. Wird er es durchhalten oder nachgeben, wenn er sie sieht?
Gibt es eine zweite Amalia?
Karl denkt bei dem Namen "Amalia" sofort an seine Geliebte. Ist damit aber wirklich seine Amalia gemeint oder hat sie nur zufällig den selben Namen? Kennt Kosinsky Karls Amalia überhaupt?
Möglicherweise ist der Aufbruch ins Moorische Schloss ein Wendepunkt des Dramas.
Im Garten
Hermann tritt auf und verrät Amalia, dass Karl und der alte Moor noch leben.
Wie wird Amalia die Nachricht verarbeiten? Wird es ein Wiedersehen geben?
Freitag, 30. November 2007
"Robin Hood"
Als Schufterle erzählt, dass er ein kleines Kind ins Feuer geworfen habe, wird er wütend, vertreibt diesen und wird depressiv.
Ein Mönch taucht auf mit der Forderung an Karl sich zu stellen.
Karl seinerseits nimmt dies zum Anlass der Kirche Heuchelei vorzuwerfen.
Karl ist tot
Durch dies Szene wird klar, wie groß der Hass auf Karl und seinen Vater ist. Das zeigt die Tatsache, dass er seinem Vater so etwas schreckliches antut.
Interessant ist Amalias Reaktion, als sie erfährt, dass Karl Hermann ein Bild von ihr mitgegeben hat und sie nun Franz gehören soll. Sie ist misstrauisch, da sie weiß, dass Karl sie niemals in die Hände von Franz geben würde.
Donnerstag, 29. November 2007
Wortduell
Auf den ersten Blick scheint bei Schiller die religiöse Dimension ausgeprägter zu sein, als bei Kleist. Dafür sprechen die Worte "Gott", "Vater" und "Liebe". Bei Kleist spielen, zumindest äußerlich, weltliche Aspekte eine größere Rolle ("Fürst", "Recht"). Setzt man sich aber tiefgehender mit "Kohlhaas" auseinander, dann fällt auf, dass versteckt die Liebe und auch die Religion vorhanden sind.
Freitag, 23. November 2007
Mordpläne
Es stellt sich die Frage, wie der alte Moor darauf reagiert und ob er vor Schmerz und Schrecken wirklich sterben wird.
Amalia
Franz möchte seinem Bruder so viel Schaden und Schmerz wie nur möglich zufügen. Dies würde ihm am besten gelingen, wenn er Amalias Herz für sich gewinnt.
Schenke an der sächsischen Grenze
Er hat Sehnsucht nach seiner geliebten Amalia und nach seinem Vater, hat bereits einen Brief an sie verfasst und wartet gespannt auf die Antwort. Von seinem Bruder erhält er einen Brief mit entsetzlichem Inhalt: er werde für immer verstoßen sein!
Der größenwahnsinnige Spiegelberg will eine Räuberbande gründen. Der Hauptmann soll Karl sein. Dieser nimmt das Angebot aus lauter Wut auf den Bruder an.
Hier taucht zum ersten mal Karl auf, von dem man sich bisher noch kein richtiges Bild machen konnte. Er wurde zwar schon oft erwähnt, aber aus den Aussagen kann man nicht automatisch auf seinen wahren Charakter schließen. Die Entscheidung, Hauptmann der Bande zu werden hat mich sehr überrascht, weil sie aus einer Laune heraus entstanden ist. Ich habe mir Karl nachdenklicher vorgestellt.
Franz kennt Karl besser, als der Vater. Einen solchen Bruder zu haben ist sicher keine angenehme Angelegenheit. Daher kann ich nun verstehen, warum Franz versucht, beim Vater, der von Karl überzeugt ist, ein schlechtes Bild von ihm zu hinterlassen.
Donnerstag, 15. November 2007
Im Moorischen Schloss
Beim Lesen der ersten Zeilen ist noch nicht klar, um was es geht, man wird mitten in das Geschehen gestellt. Dies ändert sich jedoch bald, wozu meiner Meinung nach hauptsächlich der Dialog beeiträgt. Dieser belebt das Geschehen mehr und die Rollen der einzelnen Charaktere wird deutlich.
Nach einer Phase des "Einlesens" wurde bei mir die Neugier geweckt, wie es mit Franz weitergeht und was der Titel "Die Räuber" mit der Geschichte zu tun hat. Nach dem Lesen der 1. Szene kann ich mir nicht vorstellen, was es mit diesen auf sich haben könnte.
Donnerstag, 8. November 2007
Räuber heute
| Dreiste Räuber rauben Post in Strasburg aus | |||
| Strasburg (dpa) Dreiste Räuber haben am Dienstagmorgen eine Postfiliale in einem Bürogebäude in Strasburg (Kreis Uecker-Randow) überfallen und ausgeraubt. Die beiden Männer passten die Angestellte kurz vor der Öffnung an einem Fahrstuhl ab, bedrohten sie mit einem Messer und erzwangen die Öffnung des Tresors, wie die Polizei in Anklam mitteilte. Anschließend hätten sie die Beute in einem schwarzen Kinderwagen verstaut und seien in unbekannte Richtung geflüchtet. Eine Etage über der Post befinden sich die Räume der Strasburger Polizei. Die Beute soll mehrere tausend Euro betragen. Polizei hat wegen der Nähe zu Brandenburg eine Großfahndung in beiden Bundesländern ausgelöst. Bis zum Mittag konnten die Täter - trotz des auffälligen Kinderwagens - aber nicht gestellt werden. Die Angestellte sei von den Tätern eingeschlossen worden, habe aber per Telefon Hilfe holen können. Sie stehe unter Schock, hieß es. Zuletzt hatte Anfang März ein Unbekannter eine Bank in Strasburg überfallen. Der Fall wurde laut Polizei noch nicht aufgeklärt. | |||
Räuber in flagranti
Zürcher Stadtpolizei erwischt gewalttätige Räuber in flagranti
Zürich. AP/baz. Die Zürcher Stadtpolizei hat vier Räuber in flagranti erwischt. Gemäss Mitteilung vom Montag hatten die vier am frühen Samstagmorgen versucht, einen 59-jährigen Schweizer auszurauben. Sie wurden von einer Streifenwagenbesatzung gesehen, als sie im Stadtkreis 4 auf den am Boden liegenden Mann traten und schlugen.
Die vier Täter, drei Schweizer und ein Serbe im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, konnten nach kurzer Flucht festgenommen werden. Das Opfer erlitt Prellungen und Schürfungen am ganzen Körper und musste ins Spital gebracht werden.

