Freitag, 23. November 2007

Schenke an der sächsischen Grenze

Karl ist in Bücher vertieft und Spiegelberg sitzt trinkend am Tisch. Karl regt sich darüber auf, dass Gesetze den freien Willen des Menschen einschüren. Er fasst den Beschluss, Deutschland zu einer prachtvollen "Republik" zu machen.

Er hat Sehnsucht nach seiner geliebten Amalia und nach seinem Vater, hat bereits einen Brief an sie verfasst und wartet gespannt auf die Antwort. Von seinem Bruder erhält er einen Brief mit entsetzlichem Inhalt: er werde für immer verstoßen sein!

Der größenwahnsinnige Spiegelberg will eine Räuberbande gründen. Der Hauptmann soll Karl sein. Dieser nimmt das Angebot aus lauter Wut auf den Bruder an.



Hier taucht zum ersten mal Karl auf, von dem man sich bisher noch kein richtiges Bild machen konnte. Er wurde zwar schon oft erwähnt, aber aus den Aussagen kann man nicht automatisch auf seinen wahren Charakter schließen. Die Entscheidung, Hauptmann der Bande zu werden hat mich sehr überrascht, weil sie aus einer Laune heraus entstanden ist. Ich habe mir Karl nachdenklicher vorgestellt.

Franz kennt Karl besser, als der Vater. Einen solchen Bruder zu haben ist sicher keine angenehme Angelegenheit. Daher kann ich nun verstehen, warum Franz versucht, beim Vater, der von Karl überzeugt ist, ein schlechtes Bild von ihm zu hinterlassen.

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