Auffallend ist, dass sowohl im "Kohlhaas", als auch in "Die Räuber" Ausrufezeichen dicht gefolgt von Fragezeichen am häufigsten auftauchen. Bei Kleist kommen Begriffen wie Fürst und Recht eine große Bedeutung zu, Schiller hingegen verwendet Vater und Liebe häufiger. Auch "Gott" ist bei ihm öfter zu lesen, als bei Kleist. Dieser macht dafür von dem Wort "Groß" mehr Gebrauch.
Auf den ersten Blick scheint bei Schiller die religiöse Dimension ausgeprägter zu sein, als bei Kleist. Dafür sprechen die Worte "Gott", "Vater" und "Liebe". Bei Kleist spielen, zumindest äußerlich, weltliche Aspekte eine größere Rolle ("Fürst", "Recht"). Setzt man sich aber tiefgehender mit "Kohlhaas" auseinander, dann fällt auf, dass versteckt die Liebe und auch die Religion vorhanden sind.
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